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 Etwas  zum  Nachdenken !

Wenn du eine Träne wärst, würde ich nie mehr weinen, aus Angst dich zu verlieren

Die Gefühle haben  Schweigepflicht ,was ich wirklich fühle zeig ich nicht.

Ganz still und leise, ohne Wort,

gingst du von deinen Lieben fort.

Du hast ein gutes Herz besessen,

nun ruht es still, doch unvergessen.

Es ist so schwer, es zu verstehen,

dass wir dich nie mehr wieder sehen.

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Weinet nicht, ich hab` es überwunden, bin befreit von meiner Qual,

doch lasst mich in stillen Stunden bei Euch sein so manches Mal.

Was ich getan in meinem Leben, ich tat es nur für euch,

was ich gekonnt, hab` ich gegeben,

zum Dank bleibt einig unter euch.

Du,

liebe Mutter,

bist nicht mehr,

dein Platz in unserem Kreis ist leer,

du reichst uns nicht mehr deine Hand,

zerrissen ist das schöne Band.

Du warst im Leben so bescheiden,

schlicht und einfach lebtest Du,

mit allem warst du stets zufrieden

und schlafe nun in stiller Ruh`.

Dir begegnet ein Mensch.

dessen Äußeres entstellt.

Du siehst über ihn weg,

weil er Dir nicht gefällt.

Betracht eine Raupe,

wie sie langsam hinkriecht, da wirst du auch sagen,

welch ein unschönes Viech !

Doch es dauert nicht lange,

kommt, du glaubst es kaum,

ein Schmetterling wie ein Traum.

Und er macht dir viel Freude

mit all seiner Pracht,

du kannst ganz vergessen, woraus er gemacht.

Denk, daß auch beim Menschen,

der entstellt äußerlich,

ein Schmetterling drinnen

nach Entfaltung sehnt sich.

Im Glück nicht stolz sein

und im Leben nicht klagen.

Das Unvermeidliche

mit Würde tragen,

das Rechte tun -

am Schönen sich erfreuen.

Das Leben lieben,

den Tod nicht scheuen,

heißt fest in eine

frohe Zukunft schauen

und dabei auch

auf Gott vertrauen.

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